Im Mittelpunkt standen Fragen nach den Chancen und Herausforderungen von Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im ländlichen Raum. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurde diskutiert, welche Möglichkeiten junge Menschen haben, ihre Regionen aktiv mitzugestalten und welche strukturellen Bedingungen dafür notwendig sind.
Nach einer gemeinsamen Einstiegsrunde stellte Kristina Eifert, Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ im Vogelsbergkreis, verschiedene Praxisprojekte aus dem Vogelsberg vor. Beispiele wie Jugendgärten, Klimakonferenzen und weitere Beteiligungsformate machten deutlich, wie demokratische Teilhabe und nachhaltige Entwicklung vor Ort konkret gelebt werden können.
In einem interaktiven Austausch positionierten sich die Teilnehmenden zu verschiedenen Aussagen rund um Nachhaltigkeit, Jugendbeteiligung und politische Rahmenbedingungen im ländlichen Raum. Dabei wurde sichtbar, dass ländliche Räume sowohl Herausforderungen als auch großes Potenzial für demokratisches Engagement und gesellschaftliche Mitgestaltung bieten.
Zum Abschluss wurde ein zu Beginn vorgestelltes Zitat aus einem Strategiepapier der AfD aufgegriffen und gemeinsam eingeordnet. Die Diskussion machte deutlich, wie wichtig demokratische Haltung, politische Bildung und Räume für offenen Dialog gerade in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten sind.
Der Workshop zeigte eindrücklich: Demokratiebildung lebt vom Mitmachen, vom Zuhören und von starken Stimmen vor Ort. Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie gehört werden, Verantwortung übernehmen und Zukunft aktiv gestalten können.